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Mär 09 2013
Jahresversammlung Arbeitsgemeinschaft Jeux Dramatiques Schweiz„Vor Zeiten, als die Bäume redeten …“
Samstag, 9. März 2013
Jeux Dramatiques mit dem Thema:

„Vor Zeiten, als die Bäume redeten…“

Leitung: Myrtha Frei
Spiel nach Textvorlage „Die glückliche Trauerweide“ von Erwin Moser
„Wunderbaum, Märchen von Bäumen“
Herausgegeben von Frederik Mellak, 2005, ISBN3-200-00402-9
Die märchenhafte Geschichte als Spielvorlage erzählt von ungezähmter Lebenskraft, von Enttäuschungen und glückhaften Veränderungen.

Vor langer, langer Zeit, als es noch keine Menschen gab, war ein grosser See in einer weiten Ebene.
Rings um den See wuchsen die verschiedenartigsten Pflanzen.
Alle fühlten sich wohl, der feuchte Boden nährte sie, sie bekamen genug Sonnenwärme, erfrischenden Regen und kühlenden Wind.

Eines Tages warnte der Wind die Pflanzen vor einer kommenden Dürre. Um zu überleben empfahl er ihnen ihre Wurzeln tief ins Erdreich bis zum Grundwasser zu bohren.

Nur eine Pflanze, die abseits auf kargem, sandigem Boden wuchs, nahm die Warnung des Windes ernst. Sie besass dünne, gelbe Zweige und ihre Blätter waren klein und schmal.
Sie begann ihre Wurzeln immer tiefer in den Boden zu graben.
Eines Tages spürte sie, wie die Erde lockerer, feuchter, kühler wurde. Sie hatte die unterirdische Quelle gefunden. Sie begann zu wachsen und wurde zu einem Baum mit einer duftigen Blätterkrone.

Nun wurden die übrigen Pflanzen aufmerksam. „Was ist mit dem gelben Kraut passiert?“ „Ein Wunder!“ „Wie machst du das?“
„Meine Wurzeln habe ich tief in die Erde gebohrt und die unterirdische Quelle gefunden.“

Die Pflanzen gerieten in grosse Aufregung und schickten auch ihre Wurzeln in die Tiefe.
Die Arbeit wurde ihnen zu mühsam, eine nach der anderen gab auf. „Es ist alles Schwindel!“

Sie begannen den prachtvollen Baum zu beneiden.
Der Neid nagte in ihnen und schlug um in Feindseligkeit.

„Was bildet der sich ein!“ begann die vormals grösste Staude. „Der glaubt wohl, er ist etwas Besseres als wir!“ „Demnächst will er, dass wir ihn anbeten!“
Der Baum erschrak. „Ich halte mich nicht für etwas Besseres! Alles was ich getan habe, war tief zu graben, was mich viel Mühe gekostet hat. Ihr habt die gleichen Möglichkeiten wie ich! Grabt zur Quelle, die harte Anstrengung lohnt sich! Ihr werdet ebenfalls Bäume werden!“

Wie der Wind vorausgesagt hatte, kam die furchtbare Dürre und liess den See und die Erde austrocknen und die Pflanzen um den See verdorren. Nur der Baum überlebte.
Am Schluss der Geschichte liess Myrtha den Wind aufkommen. Dieser wehte Samen auf das dürre Land. Mit dem Wind kamen auch Regenwolken. Regen und Sonne liessen die Samen keimen, und bald schon war der Baum von einem duftenden bunten Blumenmeer umgeben. Später gaben die Menschen den Bäumen mit den hängenden gelben Zweigen den Namen „Trauerweiden“.

Schlussgespräch

Das Spiel wurde von den Teilnehmern als sehr eindrücklich und tiefgehend erlebt. Besonders intensiv geblieben sind die Bilder der Dürre, die Anstrengung der Baumwurzeln durch, gegen den Widerstand des Gesteins, das feuchte Erdreich mit der Quelle, Werden, Vergehen und Wachsen der Pflanzen durch die Einwirkung der Naturkräfte von Sonne, Regen und Wind.

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