*
blockHeaderEditIcon
Menu
blockHeaderEditIcon
Jeux Dramatiques Jeux Dramatiques
Jubiläum 2012 - 20 Jahre... Jubiläum 2012 - 20 Jahre...
Einladung Einladung
Methode Methode
Veranstaltungen Veranstaltungen
Workshops Workshops
Ausbildung zur Jeux-Leiterin Ausbildung zur Jeux-Leiterin
Ausschreibung (pdf) Ausschreibung (pdf)
Zielgruppen & Arbeitsfelder Zielgruppen & Arbeitsfelder
JD mit Kindern JD mit Kindern
JD mit Erwachsenen JD mit Erwachsenen
JD mit Senioren JD mit Senioren
Hintergrund Geschichte Hintergrund Geschichte
Literatur Literatur
Gästebuch Gästebuch
Verein Verein
Vorstand Vorstand
Mitteilungen Mitteilungen
Ziel und Zweck Ziel und Zweck
Mitglied werden? Mitglied werden?
Statuten Statuten
Spots (Jahresberichte) Spots (Jahresberichte)
Login für Mitglieder Login für Mitglieder
Kontakte Schweiz Kontakte Schweiz
Vorstand ajd Vorstand ajd
Weitere Kontakte Weitere Kontakte
Internationale Kontakte Internationale Kontakte
Suche
blockHeaderEditIcon

Jahresversammlung 2016: „Mit Frauen unterwegs“Jahresversammlung 2016: 

Mit Frauen unterwegs

Spielleitung: Rita Ottinger
 

Spielimpuls ist das Gedicht „Mit Frauen unterwegs“ von Otto Jägersberg aus „Tintenfass, das Magazin für den überforderten Intellektuellen“
Untertitel: Wer reist, ist selber schuld, Diogenes 2003
 


Nach der Einstimmung mit Bewegungselementen las Rita Ottinger das Gedicht vor, das uns durch seinen humorvollen Inhalt für ein Spiel inspirierte: „Wenn Frauen dem Alltag entfliehen wollen, könnten auch durchaus mal Grenzen überschritten werden...“
Wir spielten paarweise.
 
Rollenwünsche:
Hanni und Hildi, die sich seit der Schulzeit kennen und stets im gleichen Dorf gelebt und geheiratet und eine Familie gegründet haben, sind noch nie gereist. Doch nun haben sie ein Wellness-Wochenende – den ersten Preis im Kreuzworträtsel - Wettbewerb des Lokalblattes gewonnen. Sie werden sich mit dem Fahrrad auf den Weg machen.
 
Die Galeristin, sie ist Cabriolet-Fahrerin, wird zunehmend nervöser, als ihre Bekannte, die verschrobene  Besitzerin eines Secondhand-Geschäfts mit Koffern, Picnic-Korb, Sonnenschirm, Hüten, Taschen das Cabriolet füllt und dauernd noch weitere unnötige Untensilien anschleppt. Die lauten, begeisterten Schreie des Entzückens ihrer Begleiterin während der Fahrt bewirken eine öfters unkontrollierte Fahrweise.
 
Eine Rockerlady und ein Teenager wagen ihre Reise zusammen auf dem Tandem-Trottinett. Die „Junggebliebene“ möchte möglichst sportlich vorwärts kommen, während die wirklich Junge das Leben unter der Sonne geniessen möchte. Der kurze Abstecher der Rockerlady führt sie zum Cadillac. Begeistert sitzt sie in das verlassene Bijou und geniesst den kurzen Augenblick des ungehetzten Daseins.
 
Auf der Passhöhe erwartet die Kioskfrau diejenigen Reisenden, die die Aussicht bei einer Erfrischung geniessen möchten... anstatt vorbeizusausen... und somit den Besuch ihres mit Souvenirs bestückten und blumig dekorierten Kiosk verpassen!
 
Diese unterschiedlichen Frauen sind nun unterwegs in ihrem Tempo, in ihrer Befindlichkeit, ihren Erwartungen und ihren Launen. Worauf hoffen sie? Auf spannende Erlebnisse, auf aufregende Abenteuer, Bekanntschaften? Den Alltag vergessen? Was möchten sie keineswegs verpassen?
 
Wir erlebten uns in einem Spiel voll spontaner Ideen, aus dem unmittelbaren Geschehen entwickelten sich unerwartete Situationen und Begegnungen. Bereits während der Spielvorbereitung, als es ums Gestalten und Bauen unserer verschiedenen Fahrzeuge und Reiseutensilien ging, hatten wir grossen Spass.
Danke Rita, für ein unkonventionelles und kreatives Spiel in Kleingruppen.

 
Nordsee
Eugen Roth, 1895 – 1976, München
Aus: Der Mensch....Drei Bände, Gedichte. Menschen, ihre Stärken und Schwächen in humoristischen Versen
 
Im Gedicht wird von einem Protagonisten, dem Fremdling, erzählt, der sich anfangs langweilt und sich schwer tut mit dem Gewusel am Strand. Aber schon am dritten Tag seines Aufenthalts ist er mitten drin, beim Bauen der Sandburgen, dem Spiel mit Sand und Wasser und spürt das Kind in sich.
Rollenwünsche: Wasser, Wellen, Sand, Kind im Sand, Fremdling, Wind, Rezeptionistin im Hotel, vornehme Dame, die jedes Jahr zur Kur kommt mit Schosshund.
 
Mit diesem Gedicht, unserem zweiten Spiel, spürten wir uns durch die bildhafte Sprache und den treffend beschriebenen Geschehnissen und Geräuschen atmosphärisch an einen Nordsee-Strand versetzt.
Rita begleitete das freie Spiel mit Lesen von passenden Textstellen aus dem Gedicht.
 
Myrtha Frei

?

comments powered by Disqus
CenterRechts_Aktuell
blockHeaderEditIcon
Aktuell
CenterRechts_Themen
blockHeaderEditIcon
Themen
Artikelthemen-Block
blockHeaderEditIcon
Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail