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20 Jahre Arbeitsgemeinschaft20 Jahre Arbeitsgemeinschaft Jeux Dramatiques Schweiz
Jeux Dramatiques Schweiz

Jubiläums-Jahresversammlung
Samstag/Sonntag 16./17. Juni 2012

Mit der Generalversammlung 2012 wurde das 20jährige Bestehen der Arbeitsgemeinschaft Jeux Dramatiques Schweiz mit den aktiven und ehemaligen Mitgliedern, mit den Interessentinnen und Interessenten der Jeux Dramatiques und ausländischen Gästen  in einem festlich - feierlichen - kreativen Rahmen in einer stimmungsvollen Umgebung gefeiert. Von Samstag, 16. Juni 2012 um 12.00 Uhr bis Sonntag, 17. Juni 12.00 Uhr, standen im Evangelischen Tagungs- und Bildungszentrum Boldern 24 Stunden für Feiern, Spielen, Austausch, Überraschungen zur Verfügung, wobei auch das Kulinarische nicht zu kurz kam.

 

Allerlei ZeitAllerlei Zeit

Jahresversammlung und Spiel Jeux Dramatiques vom 22. März 2014 zum Thema: „Allerlei Zeit"
Leitung: Tine Buchner

Tine Buchner aus Salzburg erwartet uns im bereits mit viel Stoff und Accessoires gefüllten Raum.


In der Mitte liegt ein grosses Tuch mit regelmässig angeordneten Papierstreifen. Alle schauen, begutachten, lassen es wirken. Einzelne Papierstreifen geben dem riesigen Zifferblatt den Minutenrahmen. Gurte ersetzen die Uhrzeiger und in der Mitte thront ein Gong als mehrdeutiges Symbol. Es glänzt, nimmt viel Platz ein, verbindet, richtet aus und zentriert.
Neugierig drehen wir die violetten und weissen Streifen um. Ein Zeit-"Fenster" eröffnet sich.
 
Von der vielfältigen "Zeitqualität inspiriert, erweitern wir die Zeituhr mit unseren eigenen Gedanken.
Daraus wählt sich jede Teilnehmerin einen Zeitstreifen und sucht sich aus der farbigen Stoffpracht ein bis drei Gegenstände für das Erleben dieser Zeit aus. Nach einer kurzen mit Musik begleiteten Zeit, erleben wir die sie neu. Entspannt, in "meiner Zeit" spazieren wir herum, sind mit uns beschäftigt, nehmen die Umgebung wahr. Doch dann ändert sich die Zeit. Die Musik wird hektischer, jede sucht sich eine Uhr, die massenweise Zeit messen. Damit rennen wir zielgerichtet, machen gestresst, ohne Zeit, die anderen wahrzunehmen herum. In der Eile stört das Gegenüber, versperren den Weg, der kürzeste wäre. Der Körper ist angespannt, eine Hetze jagt die nächste bis zur Erlösung als die Musik wieder sanftere Töne erklingen lässt. Wir lassen die Zeit Zeit sein. Entspannt und neugierig bewegen wir uns im eigenen Tempo auf das, was uns begegnet in dieser unserer Zeit.
Wiederholt erleben wir den Wechsel von Zeit haben und von der Zeit gehetzt sein. Wunderbar, diesen Zeitunterschied zu spüren.
 
Wieviel Zeit habe ich schon verlebt? Wieviel Zeit bleibt mir noch? Eindrücklich wie endlich die Lebenszeit erscheint, wenn sie anhand von Schnüren, Fäden, Bändern und ganzen Knäueln, individueller Qualität, Länge, Farbe und Form vor uns liegt. Um das Erlebte abzulegen, platzieren wir unsere Gegenstände und die Lebenszeit in die Mitte, um den Gong, jede mit einem Wunsch.
 
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Wir schlüpfen in unsere Zeitrolle und das Spiel beginnt…
 
Die Zeitverstreicherin streicht mal rascher mal gemütlicher vorbei. Verweilt, wo ihr danach ist oder zischt vorüber. Zu ihr kann man sich jeder Zeit gesellen und sogar planen, wie man sie erleben will.
 
Die Spielerin im Paradies kommt überall hin, entzückt und verblüfft. Sie schafft Kontakt, schaukelt über Blumenwiesen, stielt Zeit, die uns alle verbindet.
 
Eine Spaziergängerin sammelt Blumendüfte ein.
 
Eine Wolke schwebt über aller Zeit. Mal macht sie der Sonne Platz mal verbirgt sie die wärmenden Strahlen. Ist sie jetzt weiss, wird sie schon bald grau. Sie fliegt hinweg oder verharrt länger vor Ort bis sie sich schliesslich auflöst und nur noch den eingesammelten Duft verbreitet…
 
…Vielleicht gerade jenen lieblichen, den das Zeitvergessen von einer Blume gerade in sich aufnimmt?
 
Das Boot treibt seelenruhig über den See. Es geniesst die Aussicht und steuert. In seinem Meer suchen andere, von der Zeit, gehetzten, eingeladenen, beflügelten Zuflucht und Aussicht auf Ruhe und Gelassenheit.
 
Die Zeit die vergeht ist immer in Bewegung. Sie ermüdet und würde gerne ausruhen, doch es ist ihr vergönnt stehen zu bleiben. Dafür betrachtet sie von aussen, wie unterschiedlich die anderen die Zeit erleben.
 
Dem Zeitgefühl tut es gut selber einzuteilen. Die gefühlte Zeit ist sehr angenehm, jedoch schreitet sie kontinuierlich voran.
 
Die Beständigkeit findet in der Ruhe auch Dynamik und somit einen überraschenden und spannenden Austausch mit allen. Begegnungen verhelfen sowohl zum Einen wie zum Anderen und lassen sich und anderen auch mal auf die Schulter klopfen.
 
Von der alten Zeit in die neue Zeit fällt der graue Schleier ab. Die Transformation ist erlösend. Nun wird die neue Zeit gelebt und erlebt.
 
Die Frau in rosa ist ganz verzaubert von der Farbe. Ihre Zeit ist wunderbar rosarot. Sie geniesst den Zauber der Freiheit. Hier wohnt wahrlich ein Zauber inne.
 
Die Picknickerin nimmt die Sinne die Natur in sich auf. Plötzlich kommen andere,  um die Zeit zu teilen. In vollen Zügen geniesst sie und nimmt sie mit auf die Sinnesreise.
 
Die Erinnerung nimmt den Zauber der Zeit bewusst auf. Gelassen und frei bewegt sie sich durch die Zeit und hat Begegnungen mit verschiedenen Zeitgefühlen.
 
Die zeitlich entspannte Weiblichkeit schaut zu sich, lässt sich verwöhnen und begibt sich in sinnliche Begegnungen.
 
Der Zauber der Zeit macht alles zu seiner Zeit. Nach vielen Begegnungen ist er plötzlich müde und doch ist alles gut. Erst wenn die Zeit nicht reicht, wird er aus seinem Zauber geweckt.
 
Die Zeitlosigkeit entstand aus der reinen Zeit und hat sich sich in die Zeitlosigkeit gewandelt. Nach langer Zeit fragt sie sich: "Was tut man im Nichts?" Sie geht herum und verschenkt einen Hauch von Zeitlosigkeit. Schliesslich zieht sie sich zurück und schaut der Zeit mit all ihren Facetten zu. Es ist schwierig den Versuchungen von aussen und der Verlockung von Musik zu wiederstehen. Auch als die von der alten Zeit in die neue Zeit eine weile bei ihr verweilt, bleibt ihr nichts anderes übrig als hinzunehmen, dass die wieder weiterzieht. Die Zeitlosigkeit ist ein Geschenk aber schwierig zu ertragen.
 
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Zum Abschluss darf sich jede ein Ticket voll Zeit mit nach Hause nehmen und dazu ein par Blumensamen, in der Hoffnung dass sie sich zur richtigen Zeit entfalten.

Impressionen vom Erlebnistag:

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