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20 Jahre Arbeitsgemeinschaft20 Jahre Arbeitsgemeinschaft Jeux Dramatiques Schweiz
Jeux Dramatiques Schweiz

Jubiläums-Jahresversammlung
Samstag/Sonntag 16./17. Juni 2012

Mit der Generalversammlung 2012 wurde das 20jährige Bestehen der Arbeitsgemeinschaft Jeux Dramatiques Schweiz mit den aktiven und ehemaligen Mitgliedern, mit den Interessentinnen und Interessenten der Jeux Dramatiques und ausländischen Gästen  in einem festlich - feierlichen - kreativen Rahmen in einer stimmungsvollen Umgebung gefeiert. Von Samstag, 16. Juni 2012 um 12.00 Uhr bis Sonntag, 17. Juni 12.00 Uhr, standen im Evangelischen Tagungs- und Bildungszentrum Boldern 24 Stunden für Feiern, Spielen, Austausch, Überraschungen zur Verfügung, wobei auch das Kulinarische nicht zu kurz kam.

 

Kraft Holen

(11893 x gelesen) im
Mai 10 2014

Die Kraft aus der Weisheit der Völker - Jeux DramatiquesDie Kraft aus der Weisheit der Völker

Spiel Jeux Dramatiques vom 10. Mai 2014 zum Thema: „Die Kraft aus der Weisheit der Völker"
Leitung: Rottraut Knapp, Stuttgart

In der Mitte strahlt ein bunter Stern aus Chiffontüchern den Teilnehmenden entgegen – ein richtiger Blickfang.
Nach einer Vorstellungsrunde sucht sich jede Teilnehmende mit den Augen zwei Tücher aus und nimmt sie kurz darauf zu sich, sofern sie noch vorhanden sind. Nach kurzer, farbenfroher Bewegung nennen wir unsere Namen und teilen mit, was uns die Tücher und Farben bedeuten.

Wir laufen im Raum herum und bleiben stehen. Jede Teilnehmende hat eine andere Aussicht. Beim Drehen um 180° verändert sich diese. Wir laufen weiter durch einen Fluss, waten durch die Strömung, spüren Wind und Regen, Sonne und Kälte. Das Wasser wird tiefer - entweder schwimmt man oder zielt ins seichte Wasser. Alle gelangen wieder ans Ufer, wo wir festen Boden unter den Füssen spüren.

Nun holen wir wieder je zwei Tücher und bewegen uns damit durch den Raum. Die Chiffontücher wehen, fliegen, wirbeln und schaffen auch Kontakt zu anderen. Teilweise finden auch kurze gemeinsame Bewegungen statt.

Rottraut gibt den Spielimpuls vor:

Paarweise lassen wir uns vertrauensvoll durch den Raum führen. Mit geschlossenen Augen folgen wir dem wiederholten Ruf des eigenen Namens. Durch die Positionsänderungen wird die räumliche Orientierung erschwert – wir konzentrieren uns ganz auf den „Lockruf“. Dann tauschen wir die Rollen.

Das Gleichnis vom Sämann
An jenem Tag verliess Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich; die Leute aber standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Form von Gleichnissen. Er sagte: Ein Sämann ging aufs Feld, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil der Körner auf den Weg und die Vögel kamen und frassen sie. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil schliesslich fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreissigfach. Wer Ohren hat, der höre! (Markus 4, 1-9)

Spielimpuls
Als Samen legen wir uns auf ein Tuch und bedecken uns mit einem anderen. Wir erleben, wie sich das Samenkorn in der Dunkelheit konzentriert und dem Lichte nach spriesst, entfaltet, wächst und wächst. Jeder Same durchläuft seinen eigenen Wachstumsprozess und erlebt, wie schwierig es ist, durchzubrechen.

Voten aus dem Nachgespräch vom Spiel "Das Gleichnis vom Sämann":
Dramatisch, war das. Ich konnte nicht anders als mich zu entwickeln. Es ist kein Spaziergang aber es lohnt sich!
In der Dunkelheit bin ich konzentriert in der Ruhe – zurückgezogen. Auch wenn der Boden nicht so gut ist, der Same aber stark, kann er trotzdem gedeihen.
Zu wachsen, war beschwerlich bis zu einem Punkt. Ich wäre gerne in der Erde geblieben. Das Blühen und Früchte tragen war sehr schön.
Als Samenkorn den Weg zu finden erlebte ich Widerstände. Als ich aber zu einem schönen Apfelbaum mit vielen Früchten wurde, war das schon toll.
Ich genoss den Durchbruch. Plötzlich wurde es hell und gab viel Kraft.
Es war besonders, als nach dem Prozess, nach dieser Helligkeit, das Leben als ein Fliederstrauch begann.
In der Erde fühlte ich mich geborgen. Wachsen konnte ich erst, als ich Wurzeln gemacht hatte. Durch die Wärme der Sonne bin ich verbunden mit dem Universum.
Es war unangenehm auf dem harten Boden. Die Druckstelle hörte auf zu schmerzen, als ich mich auf die innere Kraft konzentrierte. Die Überhänge von der einen Wachstumsphase zur nächsten waren schwierig.
Ich fand es schön als Samenkorn in der Erde zu sein. Wachsen war schwieriger.
Als ein ungeduldiges, neugieriges Samenkorn, war ich dem Prozess ständig einen Schritt voraus, nie dort, wo ich sein sollte. Sogar als blühende Sonnenblume langweilte ich mich. Ein Blick den Stiel hinab, offenbarte mir einen Goldregen.
Ich war mit wenig Erde zugedeckt. Aus dem Samen zu kommen und zu wachsen war anstrengend und mühsam in den Rhythmus zu kommen.
Geborgen und wohl war es in der Erde doch ich brauchte Luft. Wachstum braucht Zeit war aber nicht schwierig sondern sehr natürlich. Sturm und Regen dürfen sein, es macht mir nichts, denn ich bin gestützt.
Lange dauerte es, bis ich mich aufrichten konnte. Das hängt vom Boden und der Umgebung ab. Erst als ich kniete fühlte ich mich erwachsen. Schön, wie am Schluss der Wind durch ein Ährenfeld wehte.

Fazit:
Der Lauf der Dinge verändert sich – ob ich will oder nicht. Stille und Dunkelheit, Durchbruch und Wachstum, Sturm und Sonne, Wind und Regen, blühen, Früchte tragen und wieder verwelken.

Im Inneren reich beschenkt und vielfältig berührt lassen wir den Dingen weiterhin ihren Lauf.

Vielen Dank den neugierigen neuen Besucherinnen und den treuen Jeux Dramatiques Teilnehmenden!
 
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